Impressum | خلف المرآة

في البحر كان القارب مزدحما باللاجئين الذين تركوا ورائهم كل شيء هؤلاء اللاجئين حملوا معهم شيئا واحدا…هو الأمل
الأمل بالحياة ..الامل ببناء مستقبل جديد بعيدا عن الحرب ..رموا في البحر حقائبهم ورموا معها اليأس وبقي القليل من الخوف.
بالمجتمع الجديد جديد في كل شيء وسيقابلون اناسا لا يعرفونهم ثقافة جديدة عليهم أن يتعرفوا عليها ويكتسبوا عادات جديدة..ويتعلموا لغة جديدة كي يبدؤوا من جديد..

في المخيم الكثير من اللاجئين ولا مكان للجلوس ..فلا طاولات ولا كراسي ولا مجال للابداع والحديث
هنا على موقعنا مجالات كثيرة للحديث عنها ..الرياضة ..الثقافة..التعليم..المواصلات ..حتى أنه يمكنكم الحديث عن مشاكلكم في المخيم…هنا نلتقي كي نطرح ارانا وابداعاتنا وكي يرى المجتمع الجديد ان هذا المخيم فيه الكثير من الطاقات لا كما يعتقد البعض ان هناك مشاكل فقط…ندعوكم للقاء والحديث والمشاركة..فهناك اناس رائعون في محيطنا يساعدوننا وينتظرون معرفة المزيد عنا …دعونا نقدم لهم انفسنا بشكل رائع…بوخن ..ام رينك..ليست مخيما فقط..بل حياة جديدة تستحق كل ما هو رائع…فأهلا بكم على موقع المخيم الالكتروني ..

Ein kleines Boot auf dem Meer, voll mit Flüchtlingen, die ihre Heimat verlassen haben. Alles was sie bei sich haben, ist ihre Hoffnung. Die Hoffnung zu leben. Hoffnung auf eine Zukunft weit weg vom Krieg. Sie werfen alles über Bord, ihre Verzweiflung. Aber etwas bleibt. Die Angst vor dem Neuen, das ihnen begegnen wird. Die Angst vor der fremden Gesellschaft, den fremden Menschen, der fremden Art zu leben. Angst vor der ungewissen Zukunft.
In den Zelten am Ring sind zu viele Menschen, es gibt keinen Platz zu sitzen, keinen Tisch, keinen Stuhl. Kein Raum für Kreativität und Gespräche. Für unseren Blog gibt es viele Themen: Sport, Kultur, Infrastruktur. Er soll auch die Möglichkeit geben, eigene Probleme anzusprechen. Wir möchten diesen Blog nutzen, um den Menschen unsere Ansichten und Fähigkeiten nahezubringen. In den Zelten gibt es so viel Energie und Potenzial, nicht, wie vielleicht einige meinen, nur Probleme und Ärger.
Um uns herum sind wunderbare Menschen, die uns helfen und uns besser kennenlernen wollen. Wir möchten uns öffnen und alle einladen, sich hier mit uns auszutauschen.
Buchen am Ring ist nicht nur ein Camp, sondern ein neues Leben.
Fouad Deeb

Dies ist ein privates Weblog von Flüchtlingen in der Interimsunterkunft in Buchen. Dieses Blog wird unterstützt von der Medienpädagogischen Beratung des Kreismedienzentrums in Buchen.

Verantwortliche für den Inhalt sind gemäß § 55 Abs. 2 Rundfunkstaatsvertrag (RStV):
Osama Abdeljabbar
Ali Alissa
Daniela Allin
Emad Badal
Fouad Deeb
Feras Ghannam
Franziska Hahn
Zuber Mohammed

Adresse der Redaktion:
Kreismedienzentrum Buchen
Medienpädagogische Beratung
Henry-Dunant-Straße 4
74722 Buchen
Tel: 06281 5212-3624

Kontakt:
Mail: mirrorbuchen@gmail.com

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4 thoughts on “Impressum | خلف المرآة

  1. Alles schön und gut ,aber wie kann man als gläubiger Moslem oder Christ seine Familie im Stich lassen ? Meine Grosseltern waren auch Flüchtlinge nach 2ten Weltkrieg aber da wurde kein Familienmitglied zurück gelassen! Wie kann man nach Deutschland abhauen hier abzocke hier besser leben als daheim und dann umsehen Familie angst haben? Ich finde sein Benehmen als Moslem eine Sauerei und habe vor solchen Leuten keine Achtung ….wer seine Schwester Bruder Eltern im Stich lassen tut ist ein Egoist und kein Gläubiger Mensch !

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    • Wie kann man als Mensch so über andere Menschen urteilen?
      Ohne die Gründe für das individuelle Handeln zu kennen, ohne nach der wahren Geschichte zu fragen, ohne dem anderen beim Urteilen in die Augen zu sehen?
      Wir müssen nicht um unser Leben fürchten. Da haben wir halt Zeit, uns Gedanken über andere zu machen und sie zu verurteilen.
      Ich persönlich bin dankbar für mein Leben und meine Situation. Ich möchte anderen Menschen ins Gesicht sehen, sie kennen- und verstehenlernen. Darin liegt die Chance, tollen Menschen zu begegnen. Natürlich auch anderen, aber ich fand ja bisher auch nicht alle meine Mitbürger sympathisch…

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  2. Ich kann Tanja nur zustimmen! Solche Pauschalurteile zu fällen wie z.B. dass die Flüchtlinge ihre Familien im Stich lassen würden ist einfach. Aber es ist falsch und unreflektiert. Es ist richtig, die meisten Flüchtlinge hier sind junge Männer. Dies hat aber durchaus individuelle Ursachen und auch ist der Bürgerkrieg in Syrien nicht im Ansatz mit bspw. dem 2. Weltkrieg vergleichbar. Aus Gesprächen mit Flüchtlingen weiß ich, dass es dort unzählige Interessensgruppen gibt und viele sich mit keiner von diesen identifizieren will. Man will einfach nur, dass endlich Frieden herrscht. Oft sind es eben auch die jungen Männer, die den Mut haben, so eine schwierige Flucht zu wagen. Deutschland ist für die meisten Flüchtlinge auch erstmal ein großer Kulturschock. Da kann ich es auch oft nachvollziehen, dass ganze Familien hier auch auf andere Schwierigkeiten stoßen als Einzelne.

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